Größere Mengen zu schneidender Gewinde in diversen Blechen stehen an, in erster Linie Kleinkram in M3, M4 und M5. Also gilt es mit 2,5mm, 3,3mm und 4,2mm vorzubohren. Die Bohrer habe ich bei meinem Lieblings-Werkzeugdealer ohne Probleme bekommen, aber so ganz trivial ist das weitere Vorgehen nicht: Ein Fräsmotor hat kein Bohrfutter, in das man die Bohrer so mal eben einspannen kann. Selbst wenn man ein passendes Futter auftreiben könnte: Das würde so dick auftragen, dass der Bohrer kaum unter dem Portal hindurch passen würde.
Die einzig denkbare Lösung für solche Maschinen: Ein passende Spannzange für jeden zu spannenden Durchmesser. Glücklicherweise ist die Auswahl für den Kress-Motor da so klein nicht, und so konnte ich meinen bisherigen Vorrat um 2,5mm und 4,5mm ergänzt. In die 4,5er passt der der 4,2er Bohrer noch ohne Probleme, die bereits vorhandene 1/8"-Zange kommt mit 3,2mm auch bestens zurecht. Nachteil: Zwei Spannzangen, zwei Überwurfmuttern, Versand: mal eben 55 Euro weg. Okay, dafür ging's schnell: vorgestern Nacht bestellt, heute morgen da.
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Donnerstag, 14. Januar 2010
Freitag, 13. November 2009
Doof wenn man blöd ist
Habe ich doch gestern noch leichtsinnigerweise behauptet, die Investition in eine Überwurfmutter pro Spannzange des Fräsmotors wäre Quark gewesen - stimmt nicht. Tatsächlich rasten die Spannzangen bei einem gewissen Druck in den Überwurfmuttern ein und sind, je nach Durchmesser, nur mit Gefummel wieder da heraus zu bekommen. Von daher - alles in Ordnung mit einer Mutter pro Zange.Noch was in Sachen Kress - ja, ich weiß, ich reite gerade ziemlich intensiv auf dem Thema herum (mangels anderer Themen für diese Seite...), aber eines finde ich noch recht bemerkenswert:
Die geben zehn Jahre Garantie auf ihre Maschinen, bieten einen jährlichen kostenlosen Check inklusive kostenfreiem Abholservice - das finde ich schon recht erstaunlich bei einem Werkzeug, das man für unter 140 Euro kaufen kann. Das gibt's noch nicht mal bei Festool...
Donnerstag, 12. November 2009
Da Mota
![]() ![]() ![]() ![]() | Weil ich ja nur ein armer kleiner Chefredakteur bin, musste ich natürlich sparen. Also habe ich den Fräsmotor selbst nicht gleich bei BZT mitgekauft, sondern bei Ebay für ziemlich kleines Geld geschossen. Der Fräsmotor stammt von in Heimwerkerkreisen nicht ganz unbekannten Hersteller Kress und hört auf die Typenbezeichnung 1050 FME. Das ist angeblich das Ding, was man als Amateurfräser von Welt heutzutage so in seine Maschine spaxt. Ein solides Kilowatt Leistung hört sich erst mal gut an, die Reputation der Maschine ist tadellos. Habe ich im Vorfeld also schon mal käuflich erworben, son Mopped. Wie bei solchen Antrieben üblich, stecken als Werkzeugaufnahme Spannzangen vorne in der Welle, und die muss man, je nach Werkzeugdurchmesser, entsprechend einsetzen. Da gab's in der Bucht ein gutes Angebot, so dass ich jetzt neben der serienmäßigen 8 mm-Aufnahme auch solche mit 3, 3,175 und 6 mm besitze. Dem Versender nach ist es eine ganz ausgezeichnete Idee, für jede Spannzange eine eigene Überwurfmutter zu haben - bitte sehr, das macht den Kohl nun auch nicht mehr fett. Das Paket kam heute - alles schön. Allein der Sinn der Sache mit den vier Überwurfmuttern hat sich mir bislang noch gar nicht erschlossen - mal sehen,vielleicht ergibt sich das ja noch im Betrieb. Die Maschine macht einen ziemlich robusten Eindruck und läuft recht leise. Der 43er Spannhals ist eine solide Metallkonstruktion, das schafft Vertrauen für die Klemmung in der Fräsmaschine, denn da sind sowohl "Senkrechtizität" als auch Festigkeit nicht ganz unwichtig. Das steckbare, hochwertige Gummi-Netzkabel ist mit vier Metern reichlich bemessen, die Geschwindigkeitseinstellung erfolgt per rückseitigem Drehrad. Der Netzschalter rastet auch ohne Strom in der "Ein"-Position, das ist von Vorteil, wenn man den Motor per Steuerungselektronik der Fräse schalten will. Was fehlt ist ein 17er Gabelschlüssel zum Lösen und Festziehen der Überwurfmutter. Okay, auch den werde ich noch irgendwo finden. Im Großen und Ganzen: Jo, ist erst mal okay, das Ding. |
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