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Dienstag, 17. November 2009

Die Fräsmschine ist zwar noch nicht in Sicht...

...aber natürlich kann man auch jetzt schon prima Geld in Zubehör versenken. Eine Vorrichtung, die ich eigentlich erst später erwerben wollte, ist eine Minimalmengenschmierung. Das ist eine Art Zerstäuber, der das Werkzeug mit Kühl- und Schmiermittel versorgt. Gibt's beim Maschinendealer meines Vertrauens für schlappe 428,40 Taler. Schluck. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Ganze als Paket aus einem Zerstäuber, einem elektrisch geschalteten Pneumatikventil, einem Druckregler und ein bisschen Schlauchgedöns. Dafür erscheint mir der aufgerufene Preis dann doch etwas heftig.

Glücklicherweise gibt's das Ganze auch noch ungesteuert, also ohne das Ventilgedöns für nur nur 75 Euro im Sonderangebot. Dazu noch bei Ebay ein 1/4"-Festo-Ventil mit 230V-Spule geschossen, Verschraubungs- und Schlauchgedöns hab ich eh - 300 Euro gespart. Hoffentlich. Mal sehen, ob das so klappt, wie ich mir das denke.

Freitag, 13. November 2009

Doof wenn man blöd ist

Habe ich doch gestern noch leichtsinnigerweise behauptet, die Investition in eine Überwurfmutter pro Spannzange des Fräsmotors wäre Quark gewesen - stimmt nicht. Tatsächlich rasten die Spannzangen bei einem gewissen Druck in den Überwurfmuttern ein und sind, je nach Durchmesser, nur mit Gefummel wieder da heraus zu bekommen. Von daher - alles in Ordnung mit einer Mutter pro Zange.
Noch was in Sachen Kress - ja, ich weiß, ich reite gerade ziemlich intensiv auf dem Thema herum (mangels anderer Themen für diese Seite...), aber eines finde ich noch recht bemerkenswert:
Die geben zehn Jahre Garantie auf ihre Maschinen, bieten einen jährlichen kostenlosen Check inklusive kostenfreiem Abholservice - das finde ich schon recht erstaunlich bei einem Werkzeug, das man für unter 140 Euro kaufen kann. Das gibt's noch nicht mal bei Festool...

Donnerstag, 12. November 2009

Da Mota





Weil ich ja nur ein armer kleiner Chefredakteur bin, musste ich natürlich sparen. Also habe ich den Fräsmotor selbst nicht gleich bei BZT mitgekauft, sondern bei Ebay für ziemlich kleines Geld geschossen.

Der Fräsmotor stammt von in Heimwerkerkreisen nicht ganz unbekannten Hersteller Kress und hört auf die Typenbezeichnung 1050 FME. Das ist angeblich das Ding, was man als Amateurfräser von Welt heutzutage so in seine Maschine spaxt. Ein solides Kilowatt Leistung hört sich erst mal gut an, die Reputation der Maschine ist tadellos. Habe ich im Vorfeld also schon mal käuflich erworben, son Mopped.
Wie bei solchen Antrieben üblich, stecken als Werkzeugaufnahme Spannzangen vorne in der Welle, und die muss man, je nach Werkzeugdurchmesser, entsprechend einsetzen. Da gab's in der Bucht ein gutes Angebot, so dass ich jetzt neben der serienmäßigen 8 mm-Aufnahme auch solche mit 3, 3,175 und 6 mm besitze. Dem Versender nach ist es eine ganz ausgezeichnete Idee, für jede Spannzange eine eigene Überwurfmutter zu haben - bitte sehr, das macht den Kohl nun auch nicht mehr fett. Das Paket kam heute - alles schön. Allein der Sinn der Sache mit den vier Überwurfmuttern hat sich mir bislang noch gar nicht erschlossen - mal sehen,vielleicht ergibt sich das ja noch im Betrieb.

Die Maschine macht einen ziemlich robusten Eindruck und läuft recht leise. Der 43er Spannhals ist eine solide Metallkonstruktion, das schafft Vertrauen für die Klemmung in der Fräsmaschine, denn da sind sowohl "Senkrechtizität" als auch Festigkeit nicht ganz unwichtig.

Das steckbare, hochwertige Gummi-Netzkabel ist mit vier Metern reichlich bemessen, die Geschwindigkeitseinstellung erfolgt per rückseitigem Drehrad. Der Netzschalter rastet auch ohne Strom in der "Ein"-Position, das ist von Vorteil, wenn man den Motor per Steuerungselektronik der Fräse schalten will.
Was fehlt ist ein 17er Gabelschlüssel zum Lösen und Festziehen der Überwurfmutter. Okay, auch den werde ich noch irgendwo finden.

Im Großen und Ganzen: Jo, ist erst mal okay, das Ding.

Mittwoch, 11. November 2009

Los geht's

Oktober 2010. Nach höchstens 15 Jahren intensiven Hin-und-Hers kommt endlich eine CNC-Fräsmaschine ins Haus.

Klar, kann man selber bauen, den Weg habe ich auch lange verfolgt, letztlich musste ich aber erkennen: Die Zeit habe ich einfach nicht.

Schweren Herzens sind also die schon angeschafften Teile in die Bucht gegangen (haben aber wenigstens ordentlich Geld gebracht :-)). Und dann habe ich gesucht. Was man denn kaufen kann und soll. Anbieter gibt's genug, Maschinenkonzepte auch. Letztlich bin ich bei einer Lösung hängen geblieben, die zwar für einen mehr oder weniger privaten Lustwurf schwachsinnig viel Geld kostet, aber dauerhaft ruhig schlafen lässt: eine überaus solide Portalfräse aus Stahl, die mal wirklich verwindungssteif ist. Der Hersteller heißt BZT, ist ein solides Maschinenbauunternehmen aus Ostwestfalen und macht einen ziemlich sympathischen Eindruck - mit den Leuten kann man reden, die nehmen sich Zeit und haben ein Ohr für die Leiden des Amateurs.
Dafür durften die mir auch eine PFE500-PX verkaufen. Mit Verfahrwegen von 750*525*135 mm sollte ich hinkommen, da passen auch die größten Bleche drauf, die man so zum Bau von Verstärkergehäusen braucht. Und auch 90 Prozent aller Lautsprecherprobleme sollten sich so lösen lassen.

Eine entsprechende Maschine ist bestellt, die Anzahlung überwiesen, Anfang bis Mitte Dezember sollte das gute Stück fertig und abholbereit sein. Bis dahin allerdings gibt's noch jede Menge zu tun; es braucht noch einen Steuerrechner, einen Fräsmotor, einen Unterbau und tausend Kleinigkeiten. Das wird nicht langweilig, soviel steht schon mal fest.